Server und Standorte erneuert, ohne einen Tag Stillstand
Maschinenbau, Region Reutlingen · 60 Mitarbeiter
Server am Ende ihrer Tage, zwei Standorte mit zäher Verbindung. Erneuert im laufenden Betrieb, mit Backup auf eigene Server in Deutschland.
Ein Maschinenbauer mit zwei Standorten, rund 60 Mitarbeiter, volle Auftragsbücher. Die zentralen Server liefen seit Jahren klaglos, und genau das war das Problem: Sie waren längst über ihre geplante Lebensdauer hinaus, die Garantie ausgelaufen, Ersatzteile nur noch schwer zu bekommen. Solange alles lief, dachte niemand daran. Ein Ausfall hätte die Fertigung an beiden Standorten auf einen Schlag lahmgelegt.
Dazu kam die Verbindung zwischen den Häusern. Konstruktionsdaten und große Dateien krochen über eine Leitung, die für diese Last nie gedacht war. Was am einen Standort selbstverständlich war, fühlte sich am anderen wie Arbeit gegen die Technik an.
Der Plan stand vor dem ersten Schraubendreher
Bei Infrastruktur entscheidet die Reihenfolge. Bevor wir Hardware angefasst haben, stand fest, was wann passiert, was im Notfall der Rückweg ist und welche Schritte ausschließlich am Wochenende laufen dürfen. Eine Fertigung lässt sich nicht für einen Serverumzug anhalten.
Migriert wurde dann in Etappen, parallel zum Tagesgeschäft. Die neuen Systeme liefen zunächst neben den alten, wurden geprüft und übernahmen den Betrieb erst, als sie sich bewährt hatten. Für die Mitarbeiter änderte sich an ihrem Arbeitstag nichts, außer dass es schneller wurde.
Eine Infrastruktur statt zweier Inseln
Heute laufen die Anwendungen in einer virtualisierten Umgebung, die den Ausfall einzelner Komponenten abfängt, statt ihn an die Fertigung weiterzureichen. Die beiden Standorte hängen an einer sauber abgesicherten Verbindung, über die an beiden Orten mit demselben Tempo gearbeitet wird. Und die gesamte Infrastruktur wird auf eigene Server in Deutschland gesichert, ergänzt um ein Bandarchiv, das offline im Tresor liegt.
Was sich geändert hat
Das Wichtigste merkt man nicht: Es fällt nichts mehr aus. Aus einer Technik, die im Hintergrund vor sich hin tickte und auf ihren Tag wartete, ist eine geworden, über die niemand mehr nachdenken muss. Die Geschäftsführung weiß, was im Ernstfall passiert, weil der Ernstfall einmal durchgespielt wurde, statt auf ihn zu hoffen.
So fasst es der technische Leiter zusammen:
„Den eigentlichen Umbau haben wir kaum gemerkt, und das war genau das Ziel. Heute habe ich zum ersten Mal das Gefühl, dass die Technik uns trägt und nicht umgekehrt."
Wenn Ihre Technik nur läuft, weil noch nichts passiert ist
Alternde Server fallen selten mit Vorwarnung aus. Sie laufen, bis sie es nicht mehr tun, und dieser Moment sucht sich selten einen guten Zeitpunkt. Wer rechtzeitig umstellt, bestimmt den Termin selbst.
Wenn Sie nicht sicher sind, wie gut Ihre Infrastruktur einen Ausfall verkraftet, schauen wir uns das in einem ersten Gespräch an, in Ruhe und bevor es eilt.