Build vs. Buy
Selbst bauen oder fertig kaufen? Viele stellen sich die Frage gar nicht erst. Eigene Software klingt nach etwas für Konzerne, dabei rechnet sie sich im Mittelstand oft erstaunlich schnell. Hier die ehrliche Entscheidungshilfe von jemandem, der beides kennt und am Bauen verdient.
„Das lohnt sich nur für die Großen." Stimmt fast nie.
Genau dieser Gedanke verhindert die Entscheidung, bevor sie überhaupt gefällt wird. Dabei rechnet sich eigene Software im Mittelstand oft schneller, als man denkt. Was dabei meist übersehen wird:
Trotzdem ist Bauen nicht immer richtig.
Der Kaufpreis ist selten der ganze Preis.
Eine Standardlösung wirkt günstig, solange man nur den Lizenzpreis sieht. Über die Jahre kommt mehr dazu, und manches davon merkt man erst, wenn man mittendrin steckt.
Lizenz, die mitwächst
Der Preis pro Nutzer klingt klein, summiert sich aber mit jedem Mitarbeiter und jedem Jahr. Bei eigener Software zahlen Sie die Entwicklung einmal, nicht endlos pro Kopf.
Anpassung an fremde Abläufe
Passt der Standard nicht ganz, passt sich am Ende Ihr Team an. Die Zeit, die dabei verloren geht, taucht in keinem Angebot auf.
Insellösungen und Handarbeit
Wenn mehrere Programme nicht miteinander reden, werden Daten von Hand übertragen. Das kostet Zeit und produziert Fehler, Tag für Tag.
Abhängigkeit vom Anbieter
Preiserhöhungen, abgekündigte Funktionen, eine Cloud, die Ihnen nicht gehört. Eigene Software gehört zu Ihrem Geschäft, nicht umgekehrt.
Erst die Messlatte. Rechnen Sie in zwei Minuten aus, was Sie Standardsoftware über die Jahre an Lizenzen kostet. Was eine eigene Lösung dagegen kostet, sagen wir Ihnen ehrlich im Gespräch.
Wir verdienen am Bauen und raten trotzdem ehrlich.
Seit 2010 entwickeln wir Software für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber und betreiben sie über Jahre. Deshalb kennen wir die Folgekosten beider Wege aus der Praxis, nicht aus dem Prospekt. Und deshalb sagen wir auch, wenn Kaufen die klügere Wahl ist.
Was Unternehmen vorher fragen.
Rechnet sich eigene Software wirklich schon für kleinere Unternehmen?
Oft früher als gedacht. Sie zahlen keine Lizenz pro Kopf, die mit jedem neuen Mitarbeiter mitwächst. Was eine fertige Lösung über die Jahre kostet, lässt sich vorab ausrechnen. Was eine eigene kostet, sagen wir Ihnen ehrlich im Gespräch.
Ist Eigenentwicklung nicht riskanter als Standardsoftware?
Nur bei schlechter Planung. Wir bauen schrittweise, liefern früh eine erste nutzbare Version und setzen auf einen wartbaren Stack, den auch andere pflegen können. Kein System, das nur wir verstehen.
Empfehlt ihr am Ende nicht immer das Bauen, weil ihr daran verdient?
Nein. Wo eine Standardlösung passt, sagen wir das, auch wenn wir dann nichts bauen. Eine Empfehlung, die Ihnen schadet, kostet uns den Kunden.
Was, wenn wir schon eine Standardsoftware im Einsatz haben?
Dann muss nicht alles weg. Oft genügt es, eine Lücke gezielt mit einer eigenen Lösung zu schließen oder vorhandene Systeme über Schnittstellen zu verbinden. Wir rechnen beide Wege ehrlich gegeneinander.
Können wir Standard und Eigenentwicklung kombinieren?
Ja, das ist sogar der häufigste Fall. Standard, wo er passt, eigens gebaut, wo Ihr Ablauf es verlangt. Wichtig ist nur, dass die Teile sauber zusammenspielen.
Sie stehen vor der Entscheidung und wollen sie nicht aus dem Bauch treffen? Wir rechnen beide Wege ehrlich mit Ihnen durch.
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