IT-Sicherheit

Was ist Datensouveränität?

Wer hat Zugriff auf Ihre Daten und nach welchem Recht? Warum der Speicherort zählt.

Datensouveränität, auch Datenhoheit genannt, bedeutet, die Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten. Es geht nicht nur darum, dass Daten sicher gespeichert sind, sondern wo sie liegen, wer darauf zugreifen kann und nach welchem Recht das geschieht.

Worum es geht

Der Speicherort: in welchem Land stehen die Server?
Das anwendbare Recht: nach welcher Rechtsordnung wird entschieden?
Der Zugriff: kann auch der Anbieter selbst in die Daten sehen?
Der Zugriff von außen: dürfen fremde Behörden auf die Daten zugreifen?

Warum der Standort zählt

Ein Beispiel: Über den US CLOUD Act können US-Behörden auf Daten zugreifen, die ein US-Anbieter verwaltet, selbst wenn die Server in Europa stehen. Erst Speicherort, Anbieter und anwendbares Recht zusammen entscheiden, wie souverän Sie wirklich über Ihre Daten verfügen. Sicherheit und Souveränität sind also zwei verschiedene Dinge: Daten können gut verschlüsselt und trotzdem fremdem Zugriff ausgesetzt sein.

Wie wir Datenhoheit sichern

Wir betreiben eigene Server in Deutschland und kümmern uns selbst um sie, statt nur einen fremden Dienst weiterzureichen. Sie wissen, wo Ihre Daten liegen und wer sie verantwortet. Was das praktisch heißt, steht unter Cloud-Hosting in Deutschland.

Passt das zu einer Frage, die Sie gerade im Unternehmen beschäftigt?

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