IT-Betrieb

Backup vs. Disaster Recovery

Eine Datensicherung ist noch kein Wiederanlauf. Der Unterschied entscheidet im Ernstfall.

Backup und Disaster Recovery werden oft in einen Topf geworfen, sind aber zwei verschiedene Dinge. Das Backup beantwortet die Frage, ob Sie Daten zurückholen können. Disaster Recovery beantwortet, wie schnell Ihr Betrieb wieder läuft.

Backup: die Kopie der Daten

Ein Backup ist eine Sicherung Ihrer Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt. Damit holen Sie eine gelöschte Datei oder ein verschlüsseltes Postfach zurück. Was ein reines Backup nicht leistet: einen ganzen Server samt Betriebssystem, Programmen und Einstellungen in kurzer Zeit wieder lauffähig machen.

Disaster Recovery: der Wiederanlauf

Disaster Recovery ist der geplante Wiederanlauf nach einem größeren Ausfall, etwa nach Brand, Hardwaredefekt oder einem Verschlüsselungsangriff. Es geht nicht nur um Dateien, sondern darum, komplette Systeme und damit den Geschäftsbetrieb wiederherzustellen.

Zwei Kennzahlen, die zählen

RPO (Recovery Point Objective): wie viel Datenverlust ist verkraftbar, also wie alt darf die letzte Sicherung sein?
RTO (Recovery Time Objective): wie lange darf es dauern, bis alles wieder läuft?

Wie wir beides zusammendenken

Wir denken beides zusammen. Ihre Daten sichern wir auf eigenen Systemen in Deutschland nach der 3-2-1-Backup-Regel, ergänzt um ein Tape-Archiv vor Ort im zertifizierten Safe. Dazu gehört ein Notfallplan bei IT-Ausfall, der vorher festlegt, was im Ernstfall in welcher Reihenfolge zurückkommt, statt im Schadensfall zu improvisieren.

Passt das zu einer Frage, die Sie gerade im Unternehmen beschäftigt?

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