IT-Dienstleister wechseln: wie geht das?
Die Angst vor dem Wechsel ist größer als der Wechsel selbst. Woran man erkennt, dass es Zeit ist, und wie der Übergang ohne Bruch läuft.
Viele bleiben bei einem unbefriedigenden IT-Dienstleister, weil der Wechsel selbst Angst macht. Wer hat die Zugänge, was passiert mit den Daten, steht alles still? Die Sorge ist verständlich, der Wechsel aber planbar, wenn er sauber vorbereitet wird.
Woran Sie erkennen, dass es Zeit ist
Der letzte Punkt ist der unangenehmste. Wer Sie an seine Technik bindet, hat ein Interesse daran, dass Sie bleiben. Genau diese Abhängigkeit ist ein Grund zu gehen, kein Grund zu bleiben.
Ein ehrlicher Zwischenschritt gehört trotzdem dazu: das offene Gespräch mit dem bisherigen Anbieter. Manchmal ist die schlechte Betreuung kein Unwille, sondern ein Vertragszuschnitt, der längst nicht mehr zum Unternehmen passt. Wenn sich danach nichts ändert, wissen Sie es wenigstens sicher.
Was Sie vor der Kündigung klären sollten
Wichtig ist die Reihenfolge: erst den Nachfolger finden und die Übergabe vorbereiten, dann kündigen. Wer zuerst kündigt, verhandelt die Übergabe aus der schwächsten Position, und die Kündigungsfrist läuft, während noch niemand übernehmen kann.
Wie ein sauberer Übergang läuft
Geordnet ist ein Wechsel kein Risiko. Der Alte ist erst draußen, wenn der Neue drin ist. Den ersten Blick wert ist der Altvertrag: Laufzeit und Kündigungsfrist entscheiden, ab wann Sie wirklich wechseln können, und sind oft der eigentliche Wechsel-Blocker. Ein offener Punkt dabei ist, wie schnell der bisherige Anbieter laut SLA noch reagieren muss, bis die Übergabe abgeschlossen ist.
Bestandsaufnahme
Wir erfassen Systeme, Zugänge, Verträge und Lizenzen, damit nichts übersehen wird.
Geordnete Übergabe
Zugänge und Daten wechseln kontrolliert den Besitzer, dokumentiert und vollständig.
Übernahme im Betrieb
Wir übernehmen den laufenden Betrieb, ohne dass die Arbeit dafür stehen bleibt.
Nach der Übernahme folgt der Teil, den man von außen nicht sieht: Der neue Anbieter räumt auf. Passwörter werden getauscht, alte Zugänge des Vorgängers geschlossen, das Backup geprüft und die Dokumentation neu aufgebaut. Erst damit ist der Wechsel wirklich abgeschlossen.
Wie lange dauert ein Wechsel?
Kürzer, als die meisten befürchten. Die reine Übernahme einer typischen Umgebung ist eine Sache von Wochen, nicht Monaten, und läuft größtenteils parallel zum Tagesgeschäft. Die längste Wartezeit verursacht fast immer die Kündigungsfrist des Altvertrags, nicht die Technik. Deshalb lohnt es sich, den Vertrag früh zu prüfen und die Übergangszeit für die Vorbereitung zu nutzen.
Die häufigsten Sorgen, nüchtern betrachtet
So läuft der Wechsel zu uns
Wir übernehmen Ihre IT geordnet und ohne Bruch, mit fester Ansprechperson statt anonymem Callcenter, als IT-Dienstleister für Nürtingen, Kirchheim, Reutlingen und die Orte dazwischen. Sie behalten dabei die Hoheit über Ihre Daten und Zugänge, denn wir binden niemanden an Technik, aus der er nicht wieder herauskommt. Wie so eine Übernahme in der Praxis aussieht, zeigt unser Projektbericht zum Dienstleisterwechsel. Was sich abgeben lässt und was im Haus bleibt, steht unter IT auslagern, was ein laufender Betreuer überhaupt leistet unter Was ist ein MSP.
Passt das zu einer Frage, die Sie gerade im Unternehmen beschäftigt?
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