Software & KI

Kann man KI-Ergebnissen trauen?

KI kann plausibel klingende Antworten erfinden. Verlässlich wird sie bei enger Aufgabe, prüfbarer Quelle und menschlicher Kontrolle.

KI-Ergebnissen kann man trauen, aber nicht blind. Eine Sprach-KI sagt nicht, was wahr ist, sondern was plausibel klingt. Meistens deckt sich das, manchmal nicht. Dann liefert sie eine erfundene Antwort im selben sicheren Ton wie eine richtige. Das nennt man Halluzination.

Was eine Halluzination ist

Die KI hat kein Wissen im eigentlichen Sinn, sie ergänzt bei freier Antwort das wahrscheinlichste nächste Wort. Wo ihr eine Information fehlt, füllt sie die Lücke mit etwas Glaubwürdigem: eine Quelle, die es nicht gibt, eine Zahl, die niemand geprüft hat, ein Paragraf, der so nie geschrieben wurde. Moderne Systeme mit hinterlegter Quelle (RAG) raten dagegen nicht rein nach Wahrscheinlichkeit, sondern beziehen sich auf die angebundenen Unterlagen. Das Tückische ist nicht der Fehler, sondern dass er genauso souverän klingt wie alles andere.

Wann KI verlässlich ist

Die Aufgabe ist eng umrissen, nicht offen ins Blaue
Die KI arbeitet auf vorgegebenen, prüfbaren Quellen
Das Ergebnis lässt sich gegen die Quelle kontrollieren
Ein Mensch gibt frei, bevor etwas wirksam wird

Heikel wird es im umgekehrten Fall: offene Wissensfragen ohne hinterlegte Quelle, Ergebnisse, die niemand gegenliest, Entscheidungen, die nachvollziehbar sein müssen.

Wie wir das absichern

Wir bauen KI so in Ihre Software ein, dass sie auf Ihren eigenen Daten arbeitet und ihre Antworten an die Quelle zurückbindet, statt frei zu raten. Wo es darauf ankommt, bleibt der Mensch die letzte Instanz. So wird aus einem System, das gut klingt, eines, dem Sie nachprüfbar trauen können. Mehr dazu unter KI-Integration.

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