Was kostet eine eigene Software?
Einen Pauschalpreis gibt es nicht. Was den Preis treibt und wie man die Größenordnung gegen Lizenzkosten rechnet.
Einen Pauschalpreis für eigene Software gibt es nicht, weil keine zwei Anwendungen dasselbe leisten. Der Preis ergibt sich aus dem, was die Software tun soll, mit wie vielen anderen Systemen sie spricht und wie sie später betrieben wird.
Was den Preis treibt
Gegen welche Kosten man rechnet
Eine eigene Software kostet vor allem einmal in der Entwicklung, danach aber auch laufend für Wartung, Hosting und Weiterentwicklung. Sie ist also nicht einmal bezahlt und für immer fertig. Eine Standardlösung kostet dauerhaft, meist pro Nutzer und Monat. Bei wenigen Köpfen ist die Lizenz günstiger. Mit wachsender Zahl an Arbeitsplätzen kehrt sich das oft um, denn die Lizenz wächst pro Kopf weiter, während die laufenden Kosten der eigenen Software unabhängiger von der Nutzerzahl bleiben. Sinnvoll vergleicht man deshalb die Gesamtkosten über die Jahre, das TCO (Total Cost of Ownership), bei dem sich der Break-even je nach Fall früher oder später verschiebt. Dazu kommt der weiche Posten: Zeit, die heute durch Umwege und Doppelerfassung verloren geht.
Wie wir kalkulieren
Wir nennen vor dem ersten Handgriff eine Größenordnung, kein Wunschdenken. Dafür schauen wir, was die Software wirklich leisten muss, und trennen das Nötige vom Netten. Den späteren Betrieb rechnen wir mit ein, statt ihn zu verschweigen. Eine Einordnung liefert der Kostenrechner, die laufende Betreuung danach ist ein eigener Posten, den wir unter Was kostet IT-Betreuung? erklären.
Passt das zu einer Frage, die Sie gerade im Unternehmen beschäftigt?
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