Low-Code: Abkürzung oder Sackgasse?
Low-Code trägt schnell für einfache Abläufe. Bei komplexer Logik und Schnittstellen wird die Plattform zur Fessel.
Low-Code verspricht, Software fast ohne Programmieren zusammenzuklicken. Plattformen wie Microsoft Power Apps oder Mendix stehen für diesen Ansatz. Für einfache Formulare und überschaubare Abläufe stimmt das Versprechen auch, da kommt man damit schnell voran. Die Frage ist nicht, ob Low-Code funktioniert, sondern wie lange es Ihrem Vorhaben gewachsen bleibt.
Wo Low-Code schnell trägt
Wo die Grenzen liegen
Sobald die Logik verzweigt, viele Schnittstellen ins Spiel kommen oder Datenmengen wachsen, stößt eine Klickoberfläche an ihre Decke. Was sie nicht vorsieht, lässt sich oft gar nicht oder nur mit Tricks bauen. Dazu kommt der Vendor-Lock-in, die Bindung an die Plattform: Ihre Anwendung lebt in deren Welt, Sie zahlen deren Lizenz weiter, und je nach Plattform ist ein Umzug woanders hin schwer bis kaum möglich. Aus der Abkürzung wird dann eine Fessel. Wo der Prozess Ihr Geschäft ausmacht, lohnt deshalb der Blick auf Standard gegen Individualsoftware.
Wie wir abwägen
Wir setzen Low-Code ein, wo es ehrlich die schnellere Lösung ist, und sagen es, wenn ein Werkzeug für eine einfache Aufgabe genügt. Wo Ihr Prozess der Kern Ihres Geschäfts ist, bauen wir auf offenen Grundlagen, damit die Software Ihnen gehört und nicht der Plattform. Welcher Weg passt, klären wir in der Software-Entwicklung.
Passt das zu einer Frage, die Sie gerade im Unternehmen beschäftigt?
Zur Software-Entwicklung ↗