IT-Notfall: Vorsorge & Soforthilfe
Wenn morgens nichts mehr geht, ist es zu spät für Grundsatzfragen. Wir helfen im Ernstfall, und wir sorgen vorher dafür, dass der Ernstfall ein Plan ist und keine Improvisation.
Was Sie in den ersten Minuten tun sollten.
Die ersten Handgriffe entscheiden, ob ein Vorfall ein Gerät betrifft oder die ganze Firma. Vier Dinge, bevor Sie irgendetwas anderes tun.
Was danach kommt, von der Anzeige bis zur Meldung an Behörden, steht ausführlich unter Was tun bei einem Hackerangriff?
Eindämmen, klären, zurückholen, aufarbeiten.
Eindämmen
Betroffene Systeme isolieren, Zugänge sperren, die Ausbreitung stoppen. Erst dann wird untersucht, nicht umgekehrt.
Lage klären
Was ist betroffen, was ist sauber, welche Backups gibt es und von wann? Daraus folgt die Reihenfolge, nicht aus dem lautesten Anruf.
Wiederherstellen
Aus einem sauberen Backup, in der Reihenfolge der kritischen Abläufe. Systeme werden bereinigt oder neu aufgesetzt, nicht nur neu gestartet.
Aufarbeiten
Einfallstor schließen, Meldungen an Behörden und Versicherer unterstützen, und die Lehren in den Plan schreiben, damit es beim nächsten Mal schneller geht.
Ein Notfallplan, den im Ernstfall niemand erst suchen muss.
Die meisten Betriebe haben ein Backup. Die wenigsten haben geklärt, wer um sechs Uhr morgens entscheidet, dass der Server abgeschaltet wird, wer die Kunden informiert und was die Produktion in der Zwischenzeit macht. Genau das ist der Notfallplan, und er passt auf wenige Seiten.
Wir haben das schon gemacht, nicht nur beschrieben.
Nach einem Ransomware-Angriff haben wir einen Betrieb aus dem Backup zurückgeholt, wie das lief, steht in den Projekten. Dass das Backup hielt, war kein Zufall: Unveränderbare Sicherungen auf eigenen Servern in Deutschland und ein Tape-Archiv im Safe sind der Grund, warum ein Notfall bei uns ein Wiederanlauf ist und kein Totalverlust.
Was Unternehmen vorher fragen.
Wir sind kein Kunde von euch. Helft ihr trotzdem?
Ja, soweit es unsere Kapazität zulässt. Rufen Sie an und schildern Sie die Lage. Wir sagen Ihnen sofort, ob und wann wir eingreifen können und was Sie bis dahin tun sollten.
Wie schnell seid ihr da?
Per Fernzugriff sofort, wenn ein Zugang noch möglich ist. Vor Ort sind die Wege in Nürtingen, Reutlingen, Kirchheim und Umgebung kurz. Unsere Servicezeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr. Einen IT-Notdienst rund um die Uhr bieten wir nicht an, das sagen wir lieber vorher als nachher.
Was kostet Notfallhilfe?
Nach Aufwand, transparent und ohne Notfallzuschlag, zu unseren Servicezeiten. Für Kunden mit Flatrate ist die Soforthilfe Teil der Betreuung. Die Vorsorge, also Plan und Übung, bieten wir als festen Block an. Was ein Ausfall ohne Plan kostet, steht unter Was kostet ein IT-Ausfall?
Müssen wir die Polizei einschalten?
Wir raten dazu. In Baden-Württemberg ist die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime der Polizei für Unternehmen zuständig. Bei personenbezogenen Daten kann zusätzlich eine Meldung an die Datenschutzbehörde fällig sein, unter NIS2 eine Meldung an das BSI. Wir helfen beim Sortieren, die rechtliche Einordnung gehört zum Anwalt.
Was ist der Unterschied zum Disaster-Recovery-Plan?
Der Disaster-Recovery-Plan beschreibt, wie Systeme aus dem Backup zurückkommen. Der Notfallplan ist größer: Wer entscheidet, wer informiert Kunden, was läuft zuerst wieder, was macht die Produktion in der Zwischenzeit. Beides gehört zusammen, siehe Backup & Disaster Recovery und Notfallplan bei IT-Ausfall.
Verlangen NIS2 und Versicherer einen geübten Plan?
Ja. NIS2 verlangt Pläne für Aufrechterhaltung und Wiederherstellung, Versicherer fragen zunehmend nach einem jährlich geübten Notfallplan. Ein Plan, der nur im Ordner liegt, besteht vielleicht die Prüfung, aber nicht den Angriff. Wie der Nachweis aussieht, steht unter Sicherheitsnachweis für Kunden & Versicherer.
Es brennt gerade? Rufen Sie an. Wenn nicht, ist jetzt der richtige Moment für den Plan.